Aktuelles

Die erste und die zweite Ausgabe des Buches über F.A. Rief "Nulla nichts und bleibt darbei" von Eugen Mohr und Stefan Uhl ist ausverkauft.


Sicherung der Mauerreste auf der Burg

Die ehemalige Schenkenburg ist das kulturelle Erbe Winterstettens schlechthin neben dem Riefhaus. Vielen Dank für die Hilfe aus der Bevölkerung und den vielen Sponsoren.
 


 

Sonstiges

Gesellschaft Oberschwaben 
"Der Winterstetter" e.V. ist Mitglied der Gesellschaft Oberschwaben
 

Staatsarchiv Sigmaringen  Das Staatsarchiv erhält monatlich das Vereinsorgan "Der Winterstetter". Der Winterstetter" wird dort unter der Signatur Zw 1 archiviert

Erstmalig erwähnt wird...

Winterstetten im Jahre 1181.
Dort wird ein Heinrich von Winterstetten urkundlich
bei der Errichtung des Chorherrenstifts Waldsee erwähnt .
Heinrich von Winterstetten starb wohl kinderlos
.  

Historisches siehe Mitte

.

Unser Verein trägt den Namen „Der Winterstetter“, Verein für Kultur und Heimatpflege und dient der Erhaltung und Förderung der Kultur und Heimatpflege in Winterstettenstadt sowie der Unterstützung der kulturellen, sport- und jugendfördernden Vereine im Ort.

Mit der monatlichen Herausgabe des vereinseigenen Organs "Der Winterstetter" soll auch das Bürgerbewusstsein der Einwohner deutlich gemacht werden. "Der Winterstetter" informiert jeden Monat über das aktuelle Ortsgeschehen, Vereinsmitteilungen und heimatkundliche Abhandlungen sowie ein jeweils aktuelles Thema. Insofern unterscheidet er sich deutlich vom örtlichen Gemeindeblatt. Seit mehr als 25 Jahren erscheint "Der Winterstetter" elf Mal an jedem Monatsende. Einmal im Jahr zur Fasnets-Zeit geben wir das 12. Exemplar als "Sommerstetter" heraus

Zur Zeit hat unser "Blättle", wie es liebevoll genannt wird,  eine Auflage von 200 Exemplaren. Über die Mitgliedschaft im Verein erhält jedes Mitglied automatisch den "Winterstetter". Abonniert werden kann es aber auch über die Vorstandsmitglieder.
Im freien Verkauf ist er in der örtlichen Bäckerei Engel erhältlich. 

Die "Burgmauerreste" der  ehemaligen Schenkenburg zu Winterstettenstadt wurden mit Hilfe der Bevölkerung gesichert.  Finanziell wurde der Verein dabei vom Denkmalamt und privaten Sponsoren, sowie der Volksbank Ulm-Biberach unterstützt. 

Die "Schenkenburg" liegt am viel begangenen Jakobsweg und ist auch aus diesem Grund ein lohnendes Ziel. Auf der "Burg" selbst erinnern bereits einige Hinweistafeln und eine Lourdesgrotte an die reiche Geschichte des Fleckens Winterstettenstadt.
Dessen staufische Vergangenheit lebt jedes Jahr, dargestellt durch die Schulkinder der Grundschule Winterstettenstadt, beim Krämer- und Viehmarkt wieder auf. Der Minnesänger Ulrich von Winterstetten ist auch neben Walther von der Vogelweide im Codex Manesse vertreten.
 markt in winterstetten

Historisches

1214    gibt Friedrich II. Winterstetten an Konrad von Tanne, der spätere Erzieher Heinrichs (VII.), und Verwalter des Herzogtums                     Schwaben unter Friedrich II. war. Seine Tochter Irmengard heiratete Konrad von Schmalegg. Sohn des Konrad von Schmalegg             ist Ulrich  von Winterstetten, der Minnesänger, er wird erwähnt in der Manessischen Liederhandschrift.
1331    Verkauf des Besitzes an Österreich. Mehrfache Verpfändung der Herrschaft.
1376    bestätigt Herzog Leopold von Österreich den Bürgern und der Stadt Winterstetten ihre Rechte und erweitert sie durch die                         Blutgerichtsbarkeit und das Marktrecht. Winterstetten wurde wahrscheinlich von den Staufern zur Stadt erhoben.
1408    hat König Ruprecht des Rat und den Bürgern daselbst die Gnade getan, dass sie ein Halsgericht, Stock und Galgen haben und                 über Hals und Kopf richten mögen.
1442    genehmigte König Friedrich dem Heinrich von Horingen die Versetzung der Feste und Herrschaft Winterstetten an Truchseß                     Georg von Waldburg um 6400 Gulden.
1454    gab Herzog Sigmund die Pfandschaft dem truchsessischen ehelichen Mannsstamm. Die Burg Winterstetten geriet in Verfall. Die                 Rechte der Stadt wurden durch die Truchsessen geschmälert.
1692    wurde Franz Anton Rieff aus Wolfartsweiler, Gemeinde Unterschwarzach zum Bürgermeister gewählt. Ein 30 jähriger Kampf und             Streit um die Rechte und Freiheiten der Stadt begann. Der Ort verlor seinen Stadtcharakter.
1722    wurde der Streit durch Kaiser Karl VI. beendet.
1806    Bei der neuen Staatsänderung in Deutschland kam der Stadtflecken Winterstetten unter die Landeshoheit des Königreichs                         Württemberg und wurde gleich anderen Orten in eine Schultheißerei im Oberamt Waldsee verwandelt; die meisten Rechte und                 Privilegien gingen verloren.
1938    Das Oberamt Waldsee wird aufgelöst. Die Gemeinde Winterstettenstadt wird Teil des Kreises Biberach.
1975    Durch die Gemeindereform im Land Baden-Württemberg wurde Winterstettenstadt in die Gemeinde Ingoldingen eingegliedert.